Erinnert ihr euch noch an früher, als ihr mit Oma & Opa auf der Couch gesessen und gemeinsam durch die Alben mit den wertvollen alten Schwarzweissfotos geblättert habt? Oder wie schön es war, gedruckte Fotos aus einer alten Holzkiste herauszuholen und in den Händen zu halten?

Heute haben wir unzählige Fotos in digitaler Form, weil wir ja jeden, aber auch jeden Moment mit unserem Handy festhalten können. Und was passiert mit diesen tausenden Bildern? Kaum einer setzt sich vor den Bildschirm und scrollt später noch einmal durch diese Fotos.

Genau aus diesem Grund habe ich mir vor einigen Jahren vorgenommen, zumindest am Jahresende die schönsten Fotos und die mit den für mich bedeutsamsten Erinnerungen in einem Fotobuch zu bündeln. Eigentlich waren es in den letzten Jahren sogar zwei Bücher pro Jahr, weil es mir natürlich schwer fällt, meine Kamera zu Hause zu lassen und es dementsprechend viele Fotos gibt. Leider muss ich auch gestehen, dass ich zeitlich gesehen etwas hinterher bin. Gerade erst habe ich die Bücher für 2016 fertiggestellt.

 

Seit einigen Jahren schon lasse ich meine Fotobücher bei Saal-Digital drucken, weil ich von der Qualität der Bücher überzeugt und auch mit dem Service sehr zufrieden bin. Es dauert nur sehr wenige Tage und man kann das bestellte Buch in den Händen halten. Außerdem ist der Erstellungsprozess denkbar einfach, wenn man sich denn erst einmal durch den Berg von Fotos gekämpft und eine Auswahl getroffen hat 🙂

 

Zur Erstellung des Fotobuches benutze ich die Design Software von Saal-Digital, die man leicht auf dem PC installieren kann. Im ersten Schritt der Erstellung wählt man grundlegende Eigenschaften wie Format, Cover- und Papierart. Im zweiten Schritt kann man dann entscheiden, ob man mit einer leeren Vorlage beginnt und alle Seiten selbst gestaltet, ob man die für jede Seite ausgewählten Fotos automatisch anordnen lässt oder ob man eine komplett automatische Füllung der Seiten wünscht (OneMinute-Fotobuch). Bei letzteren beiden Varianten kann man den Layout-Stil vorher festlegen. (Ich z.B. mag es schlicht und wähle ausschließlich das Layout ‘kleinen Spalten ohne Rand außen’.)

Meine ersten Bücher habe ich mit der leeren Vorlage erstellt, also komplett manuell. Inzwischen nutze ich allerdings das OneMinute-Fotobuch als Ausgangspunkt und modifiziere einzelne Seiten im Nachhinein. So kann man z.B. anschließend noch neue Seiten hinzufügen, Fotos auf Seiten löschen, einfügen und natürlich beliebig verschieben. Das geht für mich deutlich schneller, so dass ich für ein Buch mit 130 Seiten etwa zwei Stunden benötige. Sehr praktisch finde ich, dass man eigene Seitenlayouts speichern kann, die dann wie vordefinierte Layouts beliebig wiederverwendet werden können. 

Eine andere Sache, die ich besonders mag, ist die Möglichkeit, den Buchrücken zu beschriften. Dazu braucht man einfach nur ein Textfeld einfügen, wobei man aus verschiedenen Schriftarten auswählen kann. Bei uns stehen die Fotobücher aller Jahre nebeneinander im Regal und so kann ich sofort das gewünschte Buch greifen. 

Alle meine Jahrbücher haben die Größe 19 x 19 cm (und maximale Seitenzahl 130) und sind damit auch mit kleinen Händen gut anzuschauen. Meine Kinder lieben es, die Bücher durchzublättern und ich genieße diese Momente mit ihnen sehr. Drum bin ich froh, dass das matte Hardcover robust ist und darauf kaum die Fingerabdrücke der Kleinen zu sehen sind. Auch die Lay-Flat-Bindung ist sehr stabil und sieht super aus. So mag ich besonders ein einzelnes Foto auf einer Doppelseite, weil die Bindung das Bild kaum unterbricht.

 

Und nun werde ich mich an die Bücher für 2017 setzen 🙂 

Möchtest du, dass ich auch eure Geschichte erzähle? Dann schreibe mir! Ich freue mich über deine Nachricht.

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